Aufstricken, auch französicher Anschlag genannt, ergibt einen nicht festen, sehr weichen Rand.
Dieser Anschlag wird gerne verwendet, wenn später daran angestrickt werden soll, wie beispielsweise beim Patchwork-Stricken.
Sehr praktisch ist diese Anschlagsmethode auch, wenn während der Strickarbeit noch mehr Maschen zugenommen werden müssen.
Auch hier brauchen wir eine Anfangschlinge,
Variante1 oder
2 spielt keine Rolle. Der Endfaden muss nicht extralang sein, da er fürs Aufstricken nicht benötigt wird, aber so lang, dass er noch gut vernäht werden kann.

Wir arbeiten hier von links nach rechts, das heisst, wir halten die Stricknadel mit der ersten Masche in der linken Hand.
Die zweite Nadel halten wir in der rechten Hand bereit.
